Als ich damals anfing den Lyrk Kartenstil zu entwickeln schaute ich mir viele verschiedene Karten an, um zu schauen welche Sachen gut aussehen und welche Darstellungen mir gar nicht gefallen. Dabei war aber nicht nur das Aussehen relevant, sondern auch ob die Karte mit den schönen Farbgebungen noch zu lesen ist. Wichtig ist auch, dass die einzelnen Zoomstufen miteinander funktionieren und zusammen passen.
Gerade die Zoomstufen, auf denen nur noch Kontinente und ein paar Ländergrenzen zu sehen sind, sehen oft etwas langweilig aus, weil es einfach keine Details gibt bei denen es Sinn machen sie zu zeigen. Durch den Einfarbigen Hintergrund sehen viele OSM-Kartenstile dann langweilig aus oder zeigen zu viele Details und werden dadurch unübersichtlich. Ich hatte die Idee Satellitenbilder mit in den Kartenstil einzuarbeiten, um auch einen Eindruck zu geben wo auf diesem Planeten Wüste ist, wo die Oberfläche begrünt ist und wo nur noch Schnee und Eis liegt.
Es gibt durch die Landsat Missionen zwar freie Sat-Bilder vom ganzen Planeten, doch die Handhabung damit ist nicht ganz einfach. Die Bilder haben eine Auflösung von etwa 16 Metern pro Pixel. Bei 510 Millionen km² Erdoberfläche sind das theoretisch, wenn ich mich nicht verrechnet habe, knapp 2.000.000.000.000 Pixel oder 2 Terrapixel. Hinzu kommt, dass es von jedem Fleck auf der Erde nicht nur ein, sondern viele Landsat Bilder gibt. Viele der Bilder sind einfach komplett mit Wolken bedeckt oder haben wegen unterschiedlichen Jahreszeiten unterschiedlichste Farbgebungen. Die Arbeit diese ganzen Bilder per Hand oder automatisch auszusortieren und dann zusammen zu führen wollte und konnte ich mir nicht machen.
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